Über

Psychische Leiden sind ziemlich verbreitet; und ziemlich vielfältig. Sie können einem offen ins Auge stechen, sie können ziemlich crazy sein, doch vielfach sind sie leise, versteckt, unerkannt. Zu gross ist die Scham oder die Angst vor dem Stigma, zu klein scheinbar das eigene Problem, um darüber zu sprechen.

Das Ziel dieses Blogs ist es nicht, den Schweregrad mancher Krankheiten oder die Behinderung, die diese mit sich bringen können, zu verherrlichen. Im Gegenteil: Es scheint oftmals nicht klar, wie sehr solche Krankheiten einen im Leben einschränken können und wie wenig Verständnis hierfür häufig besteht. Auch hierüber muss man reden. Gleichzeitig gibt es viele, die Wege finden, mit ihrer Krankheit umzugehen – und mehr oder weniger ein ganz normales Leben führen wie du und ich.

Dieser Blog will diesen Menschen eine Plattform bieten und zeigen, dass nicht jeder mit einer psychischen Krankheit einfach per se komplett und auf alle Zeiten verrückt ist.  Er will zeigen, dass psychische Krankheiten echte Krankheiten sind, die sich dementsprechend auch behandeln lassen, ohne zu verneinen, dass es aber auch Fälle geben kann, in denen eine Behandlung schwierig oder vielleicht gar unmöglich ist. Es soll die Möglichkeit geboten werden, über seine Erfahrungen zu sprechen und Informationen zu teilen – die Möglichkeit gegeben werden, mit dem Finger auf Probleme zu zeigen, mit machen Vorurteilen zu brechen; und andere vielleicht zu bestätigen. In einem Satz: Er will ein Verständnis dafür schaffen, was es heisst, von einer psychischen Krankheit betroffen zu sein – und was es eben gerade nicht heissen muss.